Wenn ich mich umhöre, dann denken die meisten, dass sich ein Autor fürs Schreiben in sein stilles Kämmerlein zurückzieht. Vor sich der Laptop und daneben eine große Tasse Kaffee, die sich von alleine auffüllt. Keine Ablenkung durch Bilder oder Musik, sondern nur einen Stuhl und einen Tisch. Wenn alles passt, schreibt der Autor dann so lange, bis ihm die Finger brennen.
Ich persönlich schreibe in meinem Wohnzimmer. Da ist es schön gemütlich. Und ja, der Kühlschrank ist nicht so weit entfernt 😅.
Meine bevorzugte Schreibzeit ist morgens. Da ist mein Kopf frisch und nicht mit anderen Gedanken vollgestopft, oder übermüdet vom Alltagsjob. Anfangs musste ich mich abkapseln, wenn ich an meinen Texten arbeitete. Mittlerweile habe ich der Stille abgeschworen. Ich schreibe oder überarbeite wenn Musik läuft oder zum Teil auch, wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, oder in Cafés sitze und auf jemanden warte.
Ich lese immer wieder über Schreibwochen, wo sich Autoren zurückziehen, um zu schreiben. Für solche, wie mich, die noch nicht vom Schreiben leben können, ist das eine ideale Gelegenheit, sich nur auf sich und den Text konzentrieren zu können. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Mein Traum ist es, irgendwann mein eigenes Schreibhäuschen zu besitzen. Ich habe schon eine Vorstellung, wie es aussehen muss, da ich es schon gesehen habe 😊.
Für mich persönlich gibt es nicht DEN Schreibplatz. Ich muss mich wohlfühlen, damit ich schreiben kann. Alles andere ist Nebensache.